| Vorwort |
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Liebe Usende,
wodurch Du gerade navigierst, ist unsere korrespondierende erste online Wortmeldung zu unserer Printzeitschrift, ein erstes Zeichen von Anwesenheit. Die auf dieser Zeitschrift-Website anwesenden Notizen kreisen um die Themenfelder Kunst-, Kultur- und Geisteswissenschaft. Es sind keine Notizen von in Jahren zu Ruhm gekommenen Vor- und Nachdenkern. Was Du hier liest, ist eigentlich verstaut in den Archiven der Universitäten und nimmt genau im Moment Deines Lesens eine Transformation vor: Es transformieren sich Seminararbeiten vom Schubladenmedium zu einem wissenschaftlichen Aufsatz.
Diese Ausgabe ist ein Pilot, was hier zusammengetragen wurde, sind Notizen aus einem kleinen Autorenkreis, der aus Redaktionsmitgliedern und Freunden besteht. Deshalb ist dies auch die Ausgabe Nr. 0. Anwesenheitsnotiz, das heißt auch für uns Anwesenheit bekunden, damit wir in der nächsten Ausgabe anderen Autoren und Autorinnen, mit einem fertigen Konzept begegnen können. Wir wollen Dir den möglichen Weg in Ruhe, was auch immer das in diesem Fall war, ebnen. Für die Ausgabe Nr. 1 möchte die Zeitschrift mehr. Wir wollen ein Archiv von Anwesenheitsnotizen sein. Die Zeitschrift möchte in sich Texte von Studierenden versammeln, die ihre Arbeiten nicht nur für einen Schein, sondern auch für sich und eine größere Leserschaft geschrieben haben.
Unser Ziel ist es, interessierten Autorinnen und Autoren ein Podium zu geben, das berücksichtigt, dass sie Studierende sind. Es geht nicht darum, bereits seine Linie gefunden oder alle Forschungsaspekte berücksichtigt zu haben, sondern darum, abseits der einschlägigen fachwissenschaftlichen Zeitschriften, den zukünftigen Autoren und Autorinnen ein Medium und ein Redaktionsteam anzubieten. Die anwesenden oder noch kommenden Notizen beschränken sich nicht auf ein Fachgebiet. Es sollen Notizen aus allen Disziplinen der Kunst-, Kultur- und Geisteswissenschaft zusammen kommen.
Die Möglichkeit, hier und in Zukunft Anwesenheit zu bekunden, interessante Notizen zu lesen und neue Perspektiven geboten zu bekommen, wäre ohne die Unterstützung eines engagierten Befürworterkreises nicht möglich gewesen. Unser Dank gilt der Ernst-Reuter-Gesellschaft der Freien Universität Berlin, die es uns durch ihre finanzielle Unterstützung ermöglichte, die Notizen in den Druck zu geben, und unserem wissenschaftlichen Beirat, für seine konstruktive Kritik und die investierte Zeit.
Eine Abwesenheitsnotiz wirst Du nicht bekommen.
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