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Studentische Zeitschrift Anwesenheitsnotiz
Anwesenheitsnotiz ist eine studentische Zeitschrift, die im Oktober 2009 von Studierenden an der Freien Universität Berlin gegründet wurde. Nach vier Semestern und einigen Hausarbeiten haben wir festgestellt, dass es schade wäre, wenn gelungene Hausarbeiten einfach nur in die Archive der Universität wandern würden. In Anwesenheitsnotiz bekommen die Hausarbeiten nun einen erweiterten Leserkreis. Und mit der Website erweitert er sich noch einmal um ein Vielfaches. Als Redaktion wollen wir unseren Autoren die Möglichkeit geben, mit einem distanzierten Blick ihre Arbeiten vom Seminarkorsett zu befreien, also allen erklärenden Bezügen zu einem Seminarthema, die man als Autor manchmal krampfhaft sucht. In Anwesenheitsnotiz transformieren sich die Seminararbeiten unserer Autoren vom Schubladenmedium zu einem wissenschaftlichen Aufsatz.
Anwesenheitsnotiz erscheint seit April 2010 halbjährlich, immer zum Semesterbeginn. Die Zeitschrift liegt nicht nur an der Freien Universität, sondern an mehreren deutschsprachigen Universitäten aus. Die in der Zeitschrift zusammengesammelten Anwesenheitsnotizen erstrecken sich interdisziplinär über das Gebiet der Kunst-, Kultur- und Geisteswissenschaften. Durch unsere interdisziplinäre Ausrichtung können unsere Leser nachvollziehen, mit welchen Themen sich unsere Autoren während ihres Studiums beschäftigt haben und mit welchem theoretischen Futter sie ihre eigenen Überlegungen zu Kunst- und Kulturwissenschaft untermauert haben. Vor allem für unsere studentische Leserschaft kann Anwesenheitsnotiz demnach auch ein Ort sein, für eigene Hausarbeiten Inspiration und Anregungen zu finden.
Auf der Website sollen die Aufsätze unserer Autoren zur Diskussion freigegeben werden. Hier können die Leser ihre fachliche Meinung, Kritik, Leseempfehlung oder Fragen an die Autoren richten oder sich mit anderen Usern in der Kommentarfunktion austauschen. Das Web 2.0 als Vernetzung über regionale und zeitliche Grenzen hinaus ist ein Ort des Wissensaustausches und der Anwesenheitsbekundung par excellence. Nicht nur, dass das Internet dafür einst entwickelt wurde, durch die Weiterentwicklung des anwenderbezogenen Web. 2.0 können bequem von zu Hause oder aus Bibliotheken Diskussionen betrieben werden, wie man sie in den Gesammelten Werken von Philosophen und Kunstschaffenden in Form von Briefen findet.
Noch einmal zurück zum Adjektiv studentisch. Die Autoren unserer Zeitschrift sind alle Studierende. In Anwesenheitsnotiz soll es nicht darum gehen, dass die Autoren bereits vollständig ein bestimmtes thematisches Feld ausgeleuchtet haben oder bereits ihren eigenen Schreibstil gefunden haben. Nein, in der Zeitschrift soll eben, parallel zum Diskurs in etablierten wissenschaftlichen Zeitschriften, studentischen Autoren ein Podium gegeben werden, um auf sich und ihr Thema aufmerksam zu machen. Viel interessanter, als ein gut ausgeleuchter Themenraum, ist der kreative und interessierte Umgang mit einem Thema, das die Autoren für sich erschließen. Prinzipiell sind alle Studierenden dazu eingeladen, uns ihre Seminararbeiten zu senden. Im Call for Notes befinden sich alle relevanten Informationen. Eine Abwesenheitsnotiz von uns wird es nicht geben.
Redaktion Anwesenheitsnotiz |

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