| Vorwort Heft 4 |
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Liebe Lesende, ohne das kleine Netzwerk von ehemaligen AutorInnen, engagierten ProfessorInnen, kooperativen Fachschaften und lieben FreundInnen, das sich mit der Zeit durch den und mit dem Inhalt erweitert hat, würde diese Ausgabe wohl nicht in euren Händen liegen. Wir möchten uns von ganzem Herzen für die Unterstützung bedanken und darauf hinweisen, dass erst diese Distribution ein Bekanntwerden der „Anwesenheitsnotiz“ und damit auch die Vielfalt der Einsendungen ermöglicht hat. Vielen herzlichen Dank. Strukturell ist erfreulich zu bemerken, dass sich unsere Teammitgliederzahl verdoppelt hat. Mit Carolin Kerberg, Hannah Klaubert, Katharina Duda und Svea Janzen haben wir nun einen großen Arbeitskern und die Fortführung des Projektes über das Studienende der Gründungsmitglieder hinaus „personell“ gesichert. Inhaltlich und den räumlichen Umfang betreffend, dominieren die Männer diese Ausgabe, während im Hintergrund ein durchgehend weibliches Lektorinnen-Team seine Arbeit verrichtet. Damit wir die nächste Ausgabe dementsprechend als inhaltliches Konterstück gestalten können, sind nun alle Leserinnen aufgefordert, uns unverzüglich ihre Seminararbeiten via E-mail zuzusenden. Wie das geht, seht ihr auf der Rückseite des Heftes im „Call for Notes“. Zur fast exklusiven Männerwirtschaft gehören diesmal auch die aktuellen „State of the Art“-Autoren Christian Kassung und Bernd Stiegler, die für euch die Kulturwissenschaften in ihrer gegenwärtigen Ausführung präsentieren. Von der Seite der Kunstschaffenden schreibt die Installationskünstlerin Schirin Kretschmann über ihr Verhältnis zur Wissenschaft und Christoph Witt illustriert in dieser Ausgabe im Comicstil die Aufsätze. Wir danken allen Mitwirkenden für die zusätzliche Mühe, die sie sich gemacht haben. Mit Rückblick auf den Berliner Sommer muss es wohl einen beißend kalten Winter geben, weshalb wir dieses Mal als Lesesituationsempfehlung Folgendes sagen: Ihr schnappt euch das Heft, sucht die gemütliche Stammlokalität in der schneegeschippten Umgebung auf und führt euch bei Glühwein, Cappuccino, heißer Schokolade, Grog oder sonstigen favorisierten Heißgetränken den Inhalt zu Gemüte. Und wie immer gilt: Kommt gut durch den Winter – eine Abwesenheitsnotiz wird es nicht geben.
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